050 – Ganz ich – Teil 5 – sein und werden

Die eigene Meinung ist eine Bereicherung für die Welt

Sara Prinz

Ganz ich – sein und werden

Auf dem heutigen Heldinnenweg erzähle ich dir, was es bedeutet zu der eigenen Meinung, Haltung, dem eigenen Weltbild zu stehen, auch wenn du Angst davor hast, auf Ablehnung zu stoßen. 

Ich erkläre dir meine drei wichtigen Weichenstellungen auf meinem Weg, den Heldinnenweg 2.0 zu entwickeln. 

Ganz ich – Prophet Jona

Begleitet werden wir auf dem Weg, der den Propheten Jona, sicher kennst du die Geschichte von Jona und dem Wal. 

Jona war ein Mann. Er wurde von Gott beauftragt, nach Ninive zu gehen und den Menschen ins Gewissen zu reden. Ihnen zu sagen, so wie ihr gerade lebt, ist es kein gutes Leben. Jona hatte Angst. Er hatte die Sorge, wenn er den Menschen die Wahrheit sagt, dann werden sie ihn umbringen. Also versuchte er vor seinem Auftrag davonzulaufen, er versuche ans äußerste Ende der Welt, mit einem Schiff zu fliehen.

Da kam ein großer Sturm und riesige Wellen, so hoch Wellen, das hatten die Seeleute bis dahin noch nicht erlebte, sie hatten Angst, dass sie kentern. Sie waren sich einig, auf dem Schiff gab es nur einen Mann, der Schuld an Gottes Verärgerung war. Und so beschlossen sie Jona über Bord zu schmeißen, was sie dann auch taten. Doch Jona starb nicht, er wurde von einem riesigen Wal geschluckt und an Land wieder ausgespuckt, unversehrt. Da war für Jona klar, egal, wohin er zu fliehen versucht vor seinem Auftrag, Gott sieht ihn. Er kann vor seiner Berufung nicht davonlaufen. Und er erfüllte Gottes Auftrag, mit Gott an seiner Seite. 

Ganz ich – werden

Ich wünsche dir viel Spaß bei dieser Episode. 

Wenn du den Heldinnenweg die letzten Episoden über verfolgt hast, dann ist dir sicher eine große Wendung aufgefallen. 

Ich habe zwei große Bereiche eingebaut in den Heldinnenweg 2.0. Zum einen beiden ich mich immer wieder der Erklärungen aus dem Human Design, zum anderen baue ich biblische Geschichten als Wegbegleiter:innen mit ein. 

Wie kam es dazu?

Der Heldinnenweg ist mein persönliches Herzensprojekt. Er entstand aus dem Wunsch heraus, Frauen auf ihrem Weg zur eigenen Souveränität im Leben zu begleiten. Ich bin überzeugt, wenn Frauen, in die 100 % Selbstverantwortung für ihr Leben gehen, werden sie erfolgreicher, freier und erfüllter durchs Leben gehen. 

Dazu habe ich in der Ganz ich – Reihe erklärt, wie wichtig es ist, Kapitänen des eigenen Lebensbootes zu werden. 

Ich lade dich ein, gerne die vier Episoden dir noch einmal anzuhören, denn sie sind die Grundlage vom Heldinnenweg.

Ganz ich – Podcastreihe

Mein Ansatzgedanke, Frauen ganzheitlich zu begleiten, war mein innerer Motor, nach Antworten und Lösungen zu suchen, auf die Fragen und Themen der Frauen, die sich auf den Heldinnenweg begaben. 

Ich habe dafür in den vergangene Jahren, viele Fort- und Weiterbildungen besucht. Immer mit dem Gedanken: „Wenn Gott jeden Menschen individuell gemacht hat, warum versuchen wir Menschen, dann Antworten und Lösungen nach Schema F anzubieten?“ 

Mir ging es wie Jona. Ich vernahm Gottes Auftrag, aber ich hatte Angst davor, meine Erkenntnisse, meine Wahrheit zu den Menschen zu bringen. Weil ich Angst hatte, dass man mich nicht versteht. Ja sogar, dass es Widerstand unter meinen Kund:innen geben wird, wenn ich nun mit meiner christlich geprägten Weltsicht in meinen Coachings Antworten gebe. 

Kennst du das auch, aus deinem Leben? Wo hinderst du dich selbst daran, deine Meinung zu sagen? Deine Haltungen laut auszusprechen, aus der Angst vor Ablehnung heraus?

Ganz ich sein, Bauchgefühl, Heldin, Frau

Jona ist mit der Angst bis ans Ende der Welt geflohen. Ich selbst bin bis fast zur Selbstverleugnung geflohen. Ich bin Diakonin. Das bedeute, ich habe ein kirchliches Amt inne, zu dem man nach einer langen Ausbildung berufen wird. Diesen Titel trägt man bis zum Lebensende. Es ist eine Lebensentscheidung, nach außen offen zu meinem Glauben und meiner Weltanschauung zu stehen. 

In meiner Arbeit als Supervisorin & Coach kam diese Weltanschauung fast nicht zum Tragen. 

Zudem habe ich mich mit Human Design auseinandergesetzt. Eine Lebensgrundlage, die auf dem Gedanken aufbaut, jeder Mensch ist einzigartig designt. Je mehr du dein Design in der Welt lebst, um zu mehr bist du eine Bereicherung für dich und die Welt. 

Ganz ich – Human Design und NLP

Wieder wurde ich mit dem Grundgedanken der Einzigartigkeit konfrontiert. Ich lernte, wie es in Coachingausbildungen üblich ist, viel über mein eigenes Chart, bevor ich lernte, die Charts anderer Menschen zu lesen und zu erklären. 

Und ich lernte über das Selbstzentrum, das bei mir nicht definiert ist, dass ich super anpassungsfähig bin, sozusagen das Chamäleon unter den Menschen. Das ist eine riesige Stärke, aber es bietet auch die Möglichkeit, zu sich selbst zu sagen, so bin ich eben. Mich festzulegen, bedeutet im Nichtselbst unterwegs zu sein. 

Ich dachte, ich bin eben keine Missionarin. Ich bin niemand, der über ihren Glauben laut spricht. Und das dachte ich als Diakonin.

Dabei hatte ich nur Angst, dass man mich außerhalb meines sozialen, kirchlichen Kontextes belächeln würde. 

Auch Jona, versteckte sich auf dem Boot. Er wollte mit keinem Menschen etwas zu tun haben, weil er hoffte, dann würde ihn niemand auslachen oder verspotten.

Welchen Menschen gehst du aus dem Weg, weil du denkst, sie machen sich lustig über dich? Vor wem in deinem Leben versteckst du dich?

Ganz ich – entdecken

Bei mir war es kein Wal, sondern die Auseinandersetzung mit dem Thema Metaprogramm von Menschen. Ich habe die Metaprogramme, also die unbewussten Handlungssysteme von Menschen studiert, die keine Angst davor haben, auch in anderen Milieus ihre Erkenntnisse und Wahrheiten laut auszusprechen. Im NLP (Neuro, Linguistischen, Programmieren) geht man davon aus, kopiere die Programme von den Menschen, die dir ein paar Schritte voraus sind, und du wirst sie zu deinen Programmen machen. 

Bei einem Gespräch, das ich hier führte, kam es zu einem Rollentausch. Eigentlich interviewte ich die Menschen, hier kam es zu einer Gegenfrage, die bei mir einen Schalter umlegte: „Wer sagt denn, dass die Menschen ablehnen, was du zu sagen hast. Kann es nicht auch eine Bereicherung sein?“

Frau, Zeichnung, Heldin, Ganz ich sein,

Ich merkte, dass ich in meiner alten Kindheit-Schattenwelt unterwegs war. Ich hatte Angst, nicht dazuzugehören, und aus dieser Angst heraus, gehörte ich auch nicht wirklich dazu. Denn ich spielte eine Rolle und das spürten die Menschen. 

Wo spielst du noch Rollen und passt dich an, um dazuzugehören? Wo wird es Zeit, deinen Heldinnenweg zu gehen?

Ich drehte meinen Glaubenssatz, und fing an, Gegenbeispiele zu sammeln. Mein Wal wurde genährt. Wo akzeptieren mich Menschen so wie ich bin? Wo wird meine Meinung geschätzt? Wo werde ich um eine Stellungnahme gebeten, obwohl die Menschen sonst andere Themen besprechen?

Mein Wal, der mich zu meiner Berufung trägt, wurde von mir genährt. 

Wie bei Jona. Jona betete im Bauch des Fisches zu Gott. Er sprach über seine Ängste und über seine Aufgabe. Er erkannte, dass er auserwählt war. 

Wo bist du auserwählt? Was ist deine Berufung? 

Ganz ich – sein

Und dann erkannte ich. Ich kann den Menschen gerade aus meiner christlichen Weltsicht heraus, Halt und Hoffnung geben. Denn das ist ein Teil meines Berufes. Ich habe gelernt, die alten Bibeltexte auszulegen und in der heutigen Zeit zu interpretieren. Ich kann predigen und Menschen erreichen. 

Ich habe Fundament hinter meiner Weltanschauung und ich bin davon überzeugt, dass es sich lohnt, Menschen individuell zu begleiten. 

Heute mische ich mein Wissen, aus der Pflege, der Kommunikation, meinen Erkenntnissen rund um die Bibel, diakonisches Handeln, Seelsorge, NLP, systematische Beratung, Human Design, Erlebnispädagogik, Spiritualität, Führungskompetenzen und Unternehmensberatung zum Heldinnenweg 2.0

Denn es lohnt sich für jede Frau auf ihrem eigenen Heldinnenweg Begleitung zu erfahren und zu erleben. 

Was ist deine Profession? Welche Erfahrungen aus deinem Leben, welches Können hast du dir schon angeeignet, um die Welt zu bereichern?

Jona, war von Gott auserwählt, denn Gott sucht immer die passenden Menschen für jede Aufgabe aus. Jeder Mensch hat seine ganz eigene Berufung, von Jona sehen wir, dass es sich lohnt, die Berufung anzunehmen. 

Ich wünsche dir viel Spaß 

Und falls du Hilfe auf deinem ganz eigenen Heldinnenweg benötigst, 

Melde dich. 

Für heute fange an zu strahlen. 

Deine

Heldinnenbegleiterin 

Sara 

050 – Ganz ich 5 – sein und werden

Bild von Jeff Jacobs auf Pixabay ; Bild von Martina Bulková auf Pixabay


Neugierig geworden?

Folge deinem Bauchgefühl und deinem Impuls. Wenn dein Körper Ja sagt, dann ist es an der Zeit, mit mir zu sprechen.

Es ist deine Zeit – dein Leben – deine Entscheidung