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004 – Glaubenssatz – Woran glaubt mein Körper?

Veröffentlicht: 31.05.21 • Lesezeit: ca. 4 Min., 49 Sek.
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Glauben heißt nicht wissen.

Glauben, Spiritualität, Systemische Beratung, Coaching, Fantasie

Wie entsteht ein Glaubenssatz?

Wie finde ich meine Glaubenssätze heraus?

Welche Glaubenssätze stärken mich?

Fragen von Heldinnen

Als ich anfing meine Ausbildung als Supervisorin und Coach zu machen, hätte ich nie gedacht, dass das Themenfeld Glaubenssätze so tiefgreifend ist. Es prägt das Leben eines jeden Menschen und da gemeine daran, meistens unbewusst und damit im ersten Moment nicht greifbar. „Ich möchte doch so gerne…., ich weiß, dass es mir guttäte…., aber ich bekomme es nicht umgesetzt.“

Wie entsteht ein Glaubenssatz?

Glaubenssätze sind schon dem Namen nach. Sätze an die wir glauben. Bedeutet nicht immer, aber vielfach, dass sie, wenn man versucht sie rational anzuschauen, dann beinhalten sie keine innere Logik. Z.B. „Ich kann nicht malen!“ – Frage: „Kannst du einen Pinsel halten?“ Antwort: „Ja.“  Frage: “Besitzt du Wasserfarben, Wasser, Becher, Pinsel, Blatt?“ Antwort: „Ja.“ Frage: „Weißt du wie man einen Pinsel benutzt?“ Antwort „Ja.“ Logik: „Na, dann kannst du malen.“

Und doch widerspricht der Glaubenssatz sofort. „Nein, kann ich nicht. Keiner erkennt, was ich da male. Ich finde es schrecklich was ich da male. Das können andere viel besser als ich. ……“

So sind Glaubenssätze.


Die meisten unsere Glaubenssätze haben wir aus unserer Kindheit / Prägephase. Um beim Beispiel oben zu bleiben. Als Baby hast du mit Farbe wunderbar auf Papier gekritzelt und deine Mama war begeistert. Dann kamst du in die Schule und im Kunstunterricht sagte ein Lehrer: „Sara, also was immer du da gemalt hast – man kann es nicht erkennen. Du hast die Aufgabe nicht erfüllt. Für deine Mühe bekommst du noch eine 4, aber du kannst nicht malen.“ Und du schaust auf dein Blatt, wo du dir so viel Mühe gegeben hast, und schaust auf das Blatt deiner Banknachbarin, die natürlich eine 1 bekommen hat und man sofort erkennen kann, was es ist und zack. Sara glaubt ab diesem Zeitpunkt: „Ich kann nicht malen.“ Bedeutet immer, wenn etwas Kreatives gefordert ist, zieht sie sich zurück. Sie zeichnet nicht mehr. Betätigt sich nicht mehr kreativ künstlerisch. Und selbst wenn sie doch mal malt und eine andere Rückmeldung von ihrem Umfeld bekommt: „Hey coole Idee, schönes Bild.“ Glaubt sie den Rückmeldungen nicht, denn in ihr ist der Satz: „Du kannst nicht malen.“

Und das geht mit ganz vielen unseren Glaubenssätzen so. Einer der bekanntesten unter Frauen ist: „Du bist nicht gut genug.“ – Das hat ebenfalls sehr viel mit unserem Bewertungssystem und unserer Leistungsgesellschaft zu tun. Nicht auszureichen, keine hervorragenden Ergebnisse, kein Lob für Leistung zu bekommen hinterlässt das Gefühl nicht gut genug zu sein. Vor allem bei Menschen, die in sich selbst kein sicheres Selbstvertrauen angelegt haben.

Was man nicht vergessen darf. Es gibt auch positive Glaubenssätze, auch die wirken auf die gleiche Weise und sind auf die gleiche Weise entstanden. Lob, Anerkennung, Liebe und zack kommt ein positiver Glaubenssatz heraus. „Ich bin stark. Ich bin besonders. Ich bin ein tolles Mädchen.“

Wie finde ich nun meine Glaubenssätze heraus?

Durch ein achtsames hinhören. Wenn ich etwas gerne möchte und es aber nicht umgesetzt bekomme. Wie fühlt es sich an? Was für Gefühle kommen in diesem Moment? Woher kenne ich diese Gefühle noch? Woran erinnern mich diese Gefühle? Was für Sätze kommen in Verbindung mit den Gefühlen?

Unser Körper und unsere Emotionen sind ein Schlüssel zu unseren Glaubenssätzen.

Bei manchen, gut verborgenen Glaubenssätzen, braucht es Hilfe. Sei es dir selbst wert, an diesen Punkten auch Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es wird sich lohnen. Das Leben ist zu kurz, um mit blockierenden Glaubenssätzen durchs Leben zu gehen.

Welche Glaubenssätze stärken mich?

Das Wunderbare ist. Ich kann mein Unterbewusstsein als Erwachsene auch stärken, in dem ich neue Glaubenssätze mir einspreche. Bedeutet.

Was will ich über mich selbst glauben? Was will ich denken? Z.B. „Ich bin pünktlich. Ich lebe ohne Stress. Ich bin gut so wie ich bin. Ich bin wertschätzend. Ich habe Zeit.“

Schreibe auf, was du gerne über dich denken willst. Schreibe es auf Post-its und klebe diese an verschiedenen Punkten in deiner Wohnung auf. Und wann immer du daran vorbeikommst, stellst du dich aufrecht hin und sprichst dir den Satz laut vor. Verändere immer wieder die Positionen der Zettel in der Wohnung. Und irgendwann wirst du erleben. Dass du in eine Situation kommst, z.B. du siehst, dass du in 5 Minuten zu einem Termin losmusst. Früher hättest du angefangen hektisch zu werden. Heute ploppt der Satz auf: „Ich habe Zeit.“ Und du wirst pünktlich und ohne Stress beim Termin sein. Das ist die Magie der positiven Glaubenssätze.

Es macht Spaß sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, denn du wirst beschenkt durch mehr Freiheit, wenn die negativen Glaubenssätze aus dem Weg geräumt sind und wenn sie durch positive Glaubenssätze ersetzt sind.

Weggabelung

Heute sind wir an der Weggabelung angekommen.

Wenn du unser Gespräch, nicht nur lesen, sondern auch hören willst, dann klicke gerne unten auf Play und erlebe das HeldinnenPodcast zum Thema – Glaubenssätze

Wenn du spürst, ich möchte an diesem Punkt weiter an mir arbeiten. Dann buche dir doch direkt ein kostenloses Orientierungsgespräch und lass uns deine nächsten Schritte auf dem Heldinnenweg gemeinsam gehen.

Falls du dich dafür entscheidest, für heute allein weiterzugehen, dann wünsche ich dir alles Gute, fang an zu strahlen – bis zum nächsten Spaziergang.

Deine Heldinnenbegleiterin Sara

004 – Glaubenssätze

Bild von Nicola Giordano auf Pixabay , Bild von Владимир Берзин auf Pixabay , Bild von silviarita auf Pixabay 

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