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030 – Entmutigung – Mut der zu Ende geht

Veröffentlicht: 29.11.21 • Lesezeit: ca. 4 Min., 18 Sek.
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„Um entmutigt zu werden, musst du den Mut in dir kennen!“ Sara Prinz

Was entmutigt uns?

Wie können wir uns dem entmutigen entgegenstellen?

Wie finden wir Mut?

Fragen von Heldinnen

Als ich vergangene Woche einen Radioimpuls kurz vor den Nachrichten hörte, dachte ich: „Wie spannend, da spricht jemand über Entmutigung und das kurz vor den Nachrichten. Gut, dass erst der Zuspruch kommt und dann dir Realität.“ Gerade in dieser Coronazeit, ist das Gefühl immer mehr und mehr entmutigt zu werden, gesellschaftlich relevant. Daher erst einmal mein Zuspruch. „Du hast Mut in dir. Denk daran, wenn er dir entzogen werden soll.“

Was entmutigt uns?

Schon in den einleitenden Worten habe ich es geschrieben. Um entmutigt zu werden, muss man Mut kennen. Oder zumindest eine Vorstellung davon haben, was Mut im eigenen Leben bedeutet. Wenn man mutig ist, dann ist man leistungsfähig, geht Risiken ein, vertraut sich selbst und den eigenen Stärken, traut sich selbst etwas zu. Mut ist die Antriebsfeder für das Leben. Und nun passiert irgendetwas oder es Trott jemand in das Leben und entzieht diesen Mut. Das können Menschen sein, die dir aufzeigen, welche Risiken dein Vorhaben in sich trägt. Oder sie zeigen dir auf, was du alles doch eigentlich nicht kannst. Sie sähen Angst. Oder es gibt einen gesellschaftlichen Zustand der Hoffnungslosigkeit. So wie es gerade manche Menschen in der Coronazeit erleben. Wir haben doch so viel probiert, und uns Mühe gegeben und verzichtet und jetzt kommt die nächste Welle und all dein Bemühen war scheinbar nichts wert. Was bringt es dann mich noch zu bemühen? Was bringt da meine Anstrengung? Es scheint keine Lösung wirklich zu greifen. Ich höre die Stimme derer nicht mehr, die mir zeigen was ich tun soll. Und ich komme nicht mehr weiter. 

Entmutigung tritt ein 

Genau dann tritt Entmutigung ein. Denn wir verlieren den Mut, Dinge zu probieren. Wir verlieren den Mut auch für etwas zu kämpfen, uns zu bemühen, Anstrengungen in Kauf zu nehmen. Dass wir nicht immer nur einfache Wege im Leben gehen, ist vielen von uns bewusst. Es gibt Menschen, die gehen aber gar nicht erst los, weil sie Angst haben, den Mut, den Impuls nicht finden, warum es sich lohnt loszugehen. Begleiter:innen vom Mut sind, Neugierde, Freude, Gemeinschaft, Hoffnung, Vertrauen. Der Mut ist nie alleine unterwegs. Dieses Bewusstsein kann uns helfen. 

Wie können wir uns dem entmutigen entgegenstellen?

Wenn ich weiß, dass der Mut nicht alleine in meinem Leben unterwegs ist, dann kann ich, wenn mir jemand oder etwas den Mut entziehen will, mich auf die Begleiter:innen des Muts fokussieren. Zum Beispiel, wenn mir Menschen oder ich mir selbst einreden will: „Das kann ich sowieso nicht. Das schaffe ich nicht. Das bringt doch nichts!“ Dann suche ich im ersten Schritt nicht den Mut, sondern ein:e Begleiter:in des Muts. Z.B. Neugierde. Gibt es an dem Zustand den ich gerade ertrage etwas, das ich ändern will, dass ich neu lernen möchte, dass ich bei anderen anders beobachte? Oder ich nehme die Gemeinschaft. Gibt es andere, die aus mit auf dem Weg sind, die mich mitnehmen können, anstecken mit ihrem Mut? Oder Vertrauen, was habe ich denn alles in meinem Leben schon geschafft? Welche Stärken, habe ich in meinem Leben trainiert und können die mir jetzt dienlich sein? 

Wie finden wir Mut?

Wenn wir dann die Begleiter:innen des Muts zusammen haben, dann glaube mir, dann gesellt sich der Mut von allein dazu. Denn er wird wie ein Magnet angezogen von seinen Freunden. So wie es in Gemeinschaften üblich ist. Wenn du dazugehörst, dann werden die anderen nicht locker lassen, dich mitzunehmen und du willst dazugehören, also gehst du mit. Der Mut ist in dir, manchmal braucht er das Wissen, das er nicht allein ist, daher mache dich seiner Begleiter bewusst und der Mut wird sich dir zeigen und für dich da sein. 

Glaube der Stimme nicht, die dir einreden will, dass der Mut dich verlassen hat, oder er verloren gegangen ist. Diese Stimme in dir, spielt sich manchmal größer auf, als ihr guttut. Hole die Begleiter:innen in dir hervor und die Stimme wird wieder auf ihre passende Größe zurückgestutzt und der Mut wird dazu kommen. 

Viel Spaß Mutentdeckerin zu werden, in meiner Welt bedeutet, dass eine Heldin zu werden. 

Weggabelung

Für heute sind wir an der Weggabelung angekommen. 

Wenn du unser Gespräch, nicht nur lesen, sondern auch hören willst, dann klicke gerne unten auf Play und erlebe das HeldinnenPodcast zum Thema – Entmutigen.

Wenn du spürst, ich möchte an diesem Punkt weiter an mir arbeiten. Dann buche dir doch direkt ein kostenloses Orientierungsgespräch und lass uns deine nächsten Schritte auf dem Heldinnenweg gemeinsam gehen. 

Falls du dich dafür entscheidest, für heute allein weiterzugehen, dann wünsche ich dir alles Gute, fang an zu strahlen – bis zum nächsten Spaziergang. 

Deine Heldinnenbegleiterin Sara

030 – Entmutigung

Bild von Nel Botha auf Pixabay ; Bild von Gerhard G. auf Pixabay ; Bild von Gerhard G. auf Pixabay 

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