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038 – Ganz ich – Teil 4 – Vertrauen ins Leben

Veröffentlicht: 31.01.22 • Lesezeit: ca. 5 Min., 46 Sek.
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„Egal, wie sehr du dich anstrengst, das Leben ist nicht planbar, solange du ihm nicht vertraust.“ Sara Prinz

Was bedeutet es Vertrauen ins Leben zu haben?

Was verändert sich durch Vertrauen in das Leben?

Welche Vertrauensformen gibt es?

Fragen von Heldinnen

Ich habe mit dir auf dem HeldinnenSpaziergang schon zum Thema Spiritualität und Magie im Leben gesprochen. Warum komme ich auch bei Ganz ich nun auf dieses Thema zu sprechen? In meiner Biografie begleitet mich Glaube schon seitdem ich auf der Welt bin. Meine Eltern gehörten zu den großen Kirchen katholisch und evangelisch, nach einer Debatte über Glauben haben sich meine Eltern entschlossen, dass wir Kinder evangelisch aufwachsen. Kirche, Gott und Glauben gehören seitdem zu meinem Leben. Ich bin überzeugt, dass es einen Gott gibt, der in meinem Leben eine wichtige Rolle spielt, ich bin aber auch der Überzeugung, dass Glaube ein Geschenk ist und ich keinen vom Glauben überzeugen kann. Ich selbst bin neugierig auf Spiritualität in jeglicher Form im Leben der Menschen. Was gibt Halt? Was hilft den Menschen, den Sinn im Leben zu erkennen? Ich habe Freunde, die dem jüdischen Glauben, dem buddhistischen Glauben, der Esoterik, dem Schamanentum angehören. Und ich liebe unsere Diskussionen, Gespräche, Übungen und Meditationen. Mein Glaube schenkt mir die Offenheit Menschen da abzuholen, wo sie stehen, denn ich muss niemand überzeugen, sondern bin im Gegenteil neugierig darauf, wie Menschen sich selbst die Welt erklären. 

Was bedeutet es Vertrauen ins Leben zu haben?

Sosehr wir Menschen es auch und vormachen, mit Zielen, Plänen und einer Menge Geld. Das Leben ist eben nicht planbar. Ich kann mich vorbereiten und ich werde trotzdem immer wieder überrascht, mit Wendungen, an die niemand gedacht hat, dass das Leben auch diese Herausforderungen für uns bereit hat. Nun kann ich verschiedene Einstellungen zum Leben haben. Z.B. kann ich verzweifeln, weil ich mich mit anderen Menschen vergleiche und ich in diesem Vergleich schlecht abschneide. Oder ich kann mich treiben lassen von den Strömungen des Lebens und das Leben vor sich hintreiben lassen. Ich selbst bin gerne Kapitänen meines Lebensschiffes. Ich bereite mein Lebensschiff auf die Stürme des Lebens vor und bin überzeugt, dass das Leben mir immer wieder Herausforderungen schickt, damit ich lerne zu Vertrauen, zum einen in mein Lebensschiff und mich, zum anderen auf die Schiffe die gemeinsam mit mir unterwegs sind und zu guter Letzt, das das Leben mir nie mehr zumutet als ich schaffen kann, auch wenn ich gerade mitten im Sturm manchmal ins Zweifeln komme. 

Erfahrungen sammeln 

Es geht im Leben darum Erfahrungen zu sammeln. Die wir an die nächste Generation und die anderen Menschen weitergeben können, damit die Menschheit im Kleinen und im Allgemeinen sich weiterentwickelt. 

Hast du mal im Rückblick dir bewusst gemacht, was für Erfahrungen dir schon vergönnt waren und du in deinem Leben geschenkt bekommen hast? Es lohnt sich mal deine Lebensbahn vom Tag deiner Geburt bis heute aufzuzeichnen. Und an jeder Erfahrung die du machen durftest die Erfahrung zu kennzeichnen. Mit einem Herz für tolle, schöne Erfahrungen. Ein Blitz für lehrreiche, anstrengende Erfahrungen. Und ein Kreuz für schmerzhaft vielleicht auch noch nicht verheilte Erfahrungen. Bei welchen Erfahrungen hattest du das Gefühl, dass du nicht alleine unterwegs bist? Dass das Leben, das Universum, Gott oder Buddha oder die Liebe dich durchgeleitet hat?

Hast du eine spirituelle Kraft in deinem Leben?

Was verändert sich durch das Vertrauen ins Leben?

In erster Linie verändert sich die innere Einstellung. Denn jede Herausforderung, die du antrittst, musst du nicht aus ganz eigener Kraft bewerkstelligen, sondern du weißt, dass die Herausforderung an dich gestellt wird, damit du Erfahrungen sammeln kannst, dass deine Seele wieder mehr wachsen und tiefer werden darf. Das schenkt Mut und Kraft, durchzuhalten, durchzugehen, auszuhalten und weiterzumachen. Es lässt dich Selbstvertrauen gewinnen, denn du bist hier auf der Welt, mit einem Auftrag, einem Sinn und mit der Selbstverantwortung dein Leben zu gestalten. Du bist dabei aber nicht alleine unterwegs, sondern du wirst geleitet und gestärkt, ausgestattet mit allem, was du brauchst um das Leben zu gestalten. 

Welche Vertrauensformen gibt es?

Ich bin gläubig. Das ist meine Form, wie ich das Vertrauen ins Leben auslebe. Ich habe eine Vorstellung davon, dass es eine Kraft gibt, die es gut mit mir meint und mich bedingungslos liebt. Durch meinen Glauben, weiß ich, dass jeder Mensch seinen Wert hat und dass nur seinen oder ihre Taten sie manchmal anstrengend oder auch abstoßend machen können, aber nicht der Mensch an sich. Diese Vorstellung das jeder Mensch ein Geschenk und ein Wert hat, hilft mir Menschen unvoreingenommen zu begegnen, meine Tür aufzumachen und mich auch in Ihre Lebenswelten hineingeben zu lassen. 

Ob du nun auch an etwas glaubst, oder in der Hauptsache dir und dem Leben vertraust ist deine eigene Entscheidung. Ich lade dich ein, eine kleine Tür offenzulassen für etwas das dich überrascht oder das doch ganz anders sein kann als du es dir vorstellst. 

Gerade in der Spiritualität gibt es mehr zwischen Himmel und Erde als du und ich dir vorstellen kannst. Solange es dir Kraft gibt, dich stützt, dir die Freiheit lässt dein Leben zu gestalten und du dich gut dabei fühlst, ist es doch besser als wenn du ohne diese Vorstellung durch das Leben gehst. 

Woran glaubst du?

Das war der letzte Teil der Reihe – Ganz ich. Nun kannst du selbst schauen wie dein Lebensschiff aussieht. Aus welchem Holz ist es gemacht? Welcher Mast hat es? Welche Segel sind gesetzt, wer steht am Ruder? Wie begegnest du dem Ozean des Lebens?

Die PilotenHeldin

Sicher fragst du dich, wie es nun mit der Pilotenheldin ausgegangen ist. Sie hat sich als Erstes ein Wochenende gebucht, in dem sie in einen Luftstrom fliegen durfte. Dann hat sie sich einen Tandemsprung aus dem Flugzeug gegönnt. Mittlerweile ist sie begeisterte Paragleiterin. Sie hat trainiert, geübt, ihren Körper mit allem gestärkt, um diesen Sport regelmäßig auszuüben. Pilotin wird sie wahrscheinlich nie werden, aber schwerelos das fühlt sie nun regelmäßig. 

Weggabelung

Für heute sind wir an der Weggabelung angekommen. 

Wenn du unser Gespräch, nicht nur lesen, sondern auch hören willst, dann klicke gerne unten auf Play und erlebe das HeldinnenPodcast zum Thema – Vertrauen ins Leben.

Wenn du spürst, ich möchte an diesem Punkt weiter an mir arbeiten. Dann buche dir doch direkt ein kostenloses Orientierungsgespräch und lass uns deine nächsten Schritte auf dem Heldinnenweg gemeinsam gehen. 

Falls du dich dafür entscheidest, für heute allein weiterzugehen, dann wünsche ich dir alles Gute, fang an zu strahlen – bis zum nächsten Spaziergang. 

Deine Heldinnenbegleiterin Sara

038 – Ganz Ich – Teil 4 – Vertrauen ins Leben

Bild von Angela C auf Pixabay ; Bild von Jeff Jacobs auf Pixabay 

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